Bachelor Sozialmanagement

Soziales Miteinander beginnt in Schulen und reicht bis in die Kommunalpolitik. Manager sollen in Einrichtungen mit Öffentlichkeitsarbeit als Koordinatoren verfügbar sein.

Sie versuchen, aus unterschiedlichen Interessen einen Konsens für alle Beteiligten zu erarbeiten.

Für diese verantwortungsvolle Aufgabe müssen sie qualifiziert sein. Der Bachelor für Sozialmanagement ist eine theoretische und praktische Vorbereitung auf eine Arbeitsstelle im Management.

Vom Studienaufbau her gibt es Parallelen zum Bachelor für soziale Arbeit. Der Schwerpunkt liegt jedoch noch mehr auf dem Management. Viele Absolventen bereiten sich auf einen Job in einer Führungsposition vor.

Die praktische Arbeit im Sozialmanagement darf aber keinesfalls außer Acht gelassen werden. Viele Arbeitgeber suchen explizit nach Bewerbern mit Praxiserfahrung.

Aus diesem Grund gehören die Praxismodule als verpflichtender Studieninhalt auf dem Verlaufsplan.

Im praxisorientierten Bachelor setzen sich die Studierenden mit Tätigkeiten im Sozialwesen auseinander. Diese Arbeit wird unter sozial- und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten betrachtet.

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Voraussetzungen

Um sich für das Bachelorstudium zu bewerben, benötigen Interessenten ein Abitur oder die Fachhochschulreife. Als Ersatz für die Schulabschlüsse können sie sich eine Ausbildung mit anschließender Berufserfahrung anrechnen lassen. Der Studiengang ist zulassungsfrei.

Eigenschaften wie Konfliktfähigkeit, Offenheit und Motivation spielen sowohl im Studium als auch in der Arbeitswelt eine Schlüsselrolle. Diese Fähigkeiten werden von Sozialmanagern täglich gefordert.

Studienbeginn / Studiendauer

Das Studium dauert 6 Semester (3 Jahre), wenn es in Regelstudienzeit absolviert wird. Im letzten Semester wird die Bachelorarbeit geschrieben.

Studieninhalte

Der Aufbau ähnelt dem Studium für soziale Arbeit. Allerdings fällt den Themenbereichen aus der Wirtschaft ein größerer Anteil zu.

1. Betriebswirtschaftslehre, Sozial- und Kommunikationswissenschaften
2. Soziologische und demographische Themen
3. Marketing, Ethik und Recht
4. Qualitätsmanagement
5. Planung, Durchführung und Auswertung von Projekten
6. Vertiefungsmodule
7. Praxismodule

In den Wahlpflichtfächern vertiefen die Studierenden ihre Expertise auf bestimmten Fachbereichen wie Familien- oder Migrationshilfe.

Die Praxismodule dienen dem Kennenlernen fachspezifischer Berufsbilder. In diesem alltagsnahen Umfeld wird die Theorie ‚im echten Leben‘ angewandt.

An der Fernuni arbeiten die Studierenden selbstständig in Heimarbeit. Prüfungsleistungen während oder am Ende des Semesters sind Termine mit Präsenzpflicht.

Darüber hinaus stehen Praxismodule als Präsenzzeiten auf dem Stundenplan.

Abschluss

Erfolgreichen Absolventen wird der Abschlusstitel Bachelor of Arts (B.A.) verliehen. Er ist eine Berechtigung für die Immatrikulation in den Masterstudiengang oder für die Stellensuche als Sozialmanager.

Studienabgänger finden in der freien Wirtschaft, als Unternehmensberater oder im Bereich der Qualitätssicherung eine Anstellung.

Sie sind als Referenten in Anlaufstellen für Familien und Flüchtlinge beschäftigt, arbeiten in Kliniken und bei Versicherungen oder in der Gemeindeverwaltung.

Ein bereits vorhandener oder zusätzlicher Studienabschluss verbessert die Karrierechancen. Es ist daher keine Ausnahme, nach dem Bachelor einen weiteren Studiengang in BWL oder Soziologie zu belegen.

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