Bachelor Medizintechnologie-Management

In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat die medizinische Forschung große Fortschritte gemacht. Gleichzeitig stellt sie das Fachpersonal vor neue Herausforderungen.

Das Bachelorstudium Medizintechnologie-Management ist auf diese Anforderungen eingestellt.

Das Studium ist eine Kombination aus Medizin, Wirtschaft und Gesundheitswesen.

Im Hörsaal lernen die zukünftigen Manager, wie wirtschaftliches Arbeiten im medizinischen Sektor funktioniert und welche Rolle Wirtschaft im Gesundheitswesen spielt.

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Voraussetzungen

Für die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ein Abitur oder Fachabitur notwendig. Eine abgeschlossene Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung kann ersatzweise angerechnet werden.

In der Regel müssen diese Bewerber vor der Zulassung eine Prüfung ablegen.

Zu den erforderlichen Soft Skills zählen Verantwortungsbewusstsein, analytisches und wirtschaftlich orientiertes Denken und eine Affinität für technische Abläufe.

Wer vor dem Studium in einem technisch-medizinischen Beruf gearbeitet hat, ist mit der Praxis besser vertraut. Diese Vorkenntnisse wirken sich positiv auf die eigene Arbeitsleistung aus, sie sind aber keine verpflichtende Qualifikation.

Studienbeginn / Studiendauer

Die Regelstudienzeit liegt bei 6 Semestern (3 Jahren). Sie schließt mit der schriftlich eingereichten Bachelorarbeit ab.

Studieninhalte

Bis zur Abschlussarbeit werden diese Inhalte in den Vorlesungen und Seminaren unterrichtet:

1. Technik und IT
2. Grundlegendes Wissen aus der Medizin, Kommunikationswissenschaft, Gesundheitsökonomie und Technologie
3. Rechtliche und ethische Fragen
4. BWL, Management und Logistik

In den weiterführenden Semestern wird das angeeignete Wissen vertieft und praktisch angewandt. Neben der verpflichtenden Praxisphase müssen die Studierenden Wahlpflichtmodule belegen.

In diesen selbst gewählten Bereichen sehen sie ihre persönlichen Interessenschwerpunkte. Die Spezialisierung kann ein Wegweiser für das spätere Berufsbild sein.

Mitunter kristallisieren sich individuelle Fähigkeiten erst im Master heraus.

Studierende einer Fernuniversität arbeiten selbstständig am Heimarbeitsplatz. Der Kontakt zu den Dozenten findet auf virtuellem Wege statt.

Seminare und Vorlesungen werden als Onlineveranstaltungen übertragen. Die Praxismodule sind Präsenzzeiten mit Anwesenheitspflicht.

Am Ende des Semesters liegen Klausurtermine an. Für diesen Anlass müssen die Studierenden ebenfalls die Hochschule aufsuchen.

Auch während des Semesters können Präsenztage auf dem Verlaufsplan stehen. Sie sind meistens praktisch ausgelegt.

Immatrikulierte sollten sich bereits am Anfang des ersten Semesters über Veranstaltungen mit Präsenzpflicht informieren.

Abschluss

Wenn die Abschlussarbeit mit Erfolg bestanden wurde, darf sich der Absolvent als Bachelor of Arts (B.A.) bezeichnen.

Dieser akademische Titel berechtigt ihn dazu, als medizinisch-technologischer Manager auf Jobsuche zu gehen. Alternativ wird die Studienzeit im Master fortgesetzt.

Das Stellenangebot ist breit gefächert und keinesfalls nur auf das Gesundheitswesen beschränkt. Typische Arbeitsbereiche sind Krankenhäuser, Forschungsinstitute, technisch ausgerichtete Unternehmen oder Betriebe für Qualitätssicherung.

Auch die Tätigkeit als Berater, Privatdozent oder Hersteller von medizinischen Geräten steht Absolventen nach ihrer Studienzeit offen.

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